Wie hoch ist die Abbruchquote?
Die Abbruchrate stellt den Prozentsatz der Besucher dar, die die Website verlassen, nachdem sie nur eine Seite angesehen haben. Dieser Indikator wird häufig zur Bewertung des Nutzerengagements verwendet, da eine hohe Ausfallrate bedeuten kann, dass der Inhalt oder die Nutzererfahrung nicht den Erwartungen der Besucher entspricht.
Ein Besuch gilt nur dann als „Verlassen“, wenn der Nutzer ohne zusätzliche Interaktion geht – ohne auf einen Link zu klicken, ein Video anzusehen, ein Formular auszufüllen, Kommentare zu hinterlassen, an einer Umfrage teilzunehmen oder einen Kauf zu tätigen. Sie berechnen die Abbruchrate, indem Sie die Anzahl der Besuche mit einer Seite durch die Gesamtzahl der Besuche dividieren und das Ergebnis mit 100 multiplizieren.
Warum ist die Abbruchquote wichtig?
Die Absprungrate hilft bei der Analyse des Nutzerverhaltens. Hoher Wert bedeutet in der Regel, dass Besucher nicht finden, was sie suchen oder nicht auf dem Inhalt bleiben. Die niedrige Abbruchquote hingegen deutet darauf hin, dass der Inhalt interessant ist und der Absicht entspricht, nach Nutzern zu suchen. Blogger und Unternehmen verwenden diesen Indikator, um Hindernisse zu erkennen, die Benutzer daran hindern, weiter zu interagieren. Auf dieser Grundlage können sie die Struktur, das Design und den Inhalt der Website verbessern.
Die Abbruchquote sollte jedoch immer im Kontext interpretiert werden. Zum Beispiel kann eine hohe Abbruchrate für ein Nachrichtenportal ganz normal sein, während sie für einen Webshop auf ernsthafte Probleme mit der Benutzerfreundlichkeit oder dem Inhalt hinweisen kann.
Was ist die gute Abbruchquote?
Es wird allgemein angenommen, dass eine gute Abbruchquote zwischen 26 % und 60 %. Werte zwischen 26 % und 40 % Sie gelten als ausgezeichnet, während der Bereich von 40 % bis 60 % Durchschnitt. Die „gute“ Quote hängt jedoch weitgehend von der Art der Website ab. Für Blogs und Nachrichtenportale liegt die Rate zwischen 41 % und 55 % Es ist oft akzeptabel, weil Benutzer die angeforderten Informationen auf einer Seite finden und dann verlassen können. Für Webshops und Service-Sites ist die Rate höher als 40 % kann auf Probleme mit dem Angebot, der Werbung oder dem Inhalt der Website selbst hinweisen.
Es ist auch wichtig, die Verkehrsquelle zu berücksichtigen. Mobile Nutzer haben oft eine höhere Abbruchrate als Desktop-Nutzer, während der Verkehr von sozialen Netzwerken oder organischen Suchergebnissen tendenziell mehr „kurze Besuche“ mit sich bringt. Umgekehrt hat der Traffic von E-Mail-Kampagnen oder gezielten Anzeigen tendenziell eine niedrigere Abbruchrate, da die Benutzer eine klarere Absicht haben.
Wie analysiert man die Abbruchquote?
Die Abbruchquote selbst kann irreführend sein, da der „gute“ Wert von Seite zu Seite unterschiedlich ist. Deshalb sollte es zusammen mit anderen Metriken wie der Anzahl der Aufrufe pro Sitzung und der Seitenausgangsrate beobachtet werden.
Es ist auch nützlich, aktuelle Werte mit Ihren eigenen historischen Daten zu vergleichen. Wenn Ihre Website zum Beispiel 60 Jahre alt war % Bounce-Rate und nach dem Redesign sinkt auf 50 s kann eine Verbesserung bedeuten. Wenn es stark wächst, funktioniert es wahrscheinlich nicht richtig.
Wie kann die Abbruchquote gesenkt werden?
Die schlechte Abbruchquote ist in der Regel auf Probleme auf der Website zurückzuführen. Dies sind die wichtigsten Möglichkeiten, um es zu verbessern.
Ladegeschwindigkeit optimieren
Langsames Web frustriert die Benutzer und ermutigt sie, sofort zu gehen. Schnelle Seiten verbessern die Erfahrung, reduzieren die Absprungraten und wirken sich positiv auf die SEO aus. Große Bilder, schlechter Server und unoptimierter Code sind die häufigsten Ursachen für Langsamkeit.
Passen Sie die Seite mit mobilen Geräten an
Wenn die Website auf Mobiltelefonen schlecht erscheint, verlassen die Benutzer sie schnell. Responsives Design erleichtert das Lesen und Navigieren und reduziert die Abbruchraten.
Verwenden Sie Clear Calls to Action (CTA)
Gute CTAs leiten den Nutzer und ermutigen ihn, den nächsten Schritt zu tun – lesen, kaufen oder kontaktieren. Sie müssen deutlich sichtbar und leicht verständlich sein.
Veröffentlichen Sie Qualität und relevante Inhalte
Der Inhalt muss dem entsprechen, was der Nutzer in den Google-Ergebnissen erwartet hat. Wenn der Titel und die Beschreibung etwas versprechen und die Seite etwas anderes bietet, wird der Benutzer gehen.
Verbesserung der Website-Struktur und URLs
Klare Navigation, Menüs und „Breadcrumb“-Pfade erleichtern den Benutzern die Navigation auf der Seite. Die logische Struktur der URLs macht es ihnen noch einfacher zu navigieren.
Vermeiden Sie Angriffe auf Anzeigen und Pop-ups
Anzeigen, die Inhalte, automatische Videos und aggressive Pop-ups abdecken, haben einen schlechten Einfluss auf die Benutzererfahrung und erhöhen die Absprungraten.
Multimedia nutzen
Videos, Bilder und Infografiken machen Inhalte interessanter und helfen Benutzern, länger auf der Website zu bleiben.
Hinzufügen relevanter interner Links
Interne Links führen Benutzer zu zusätzlichen Informationen und ermutigen sie, Ihre Website weiter zu recherchieren. Neben der Reduzierung der Bounce-Raten helfen sie auch Suchmaschinen, die Struktur der Website besser zu verstehen.
